Medizinische Heilhypnose
"Hypnos" ist das griechische Wort für Schlaf.
Hypnose ist ein vorübergehender Zustand eingeengter Bewusstseinslage zwischen Wachbewusstsein und Schlaf.
Der Patient liegt auf einer bequemen Unterlage und entspannt sich. Durch bildhafte Vorstellungen (Traumreisen) und Suggestionen (positive Glaubenssätze) von Ruhe und Wohlbefinden kommt der Patient in einen angenehmen und tiefen Entspannungszustand.
Die gesamte Aufmerksamkeit, oder zumindest ihr größter Teil, ist auf eine bestimmte Sache, hier die Stimme des Behandlers, gerichtet, sodass die restliche Umgebung in den Hintergrund tritt. In diesem Zustand ist das Unterbewusstsein offen für positive Gedanken, Ziele und neue Glaubenssätze, die vorher gemeinsam besprochen werden.
Hypnose kann zur Behandlung von Ängsten, Süchten und depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, aber auch, um verdrängte Erinnerungen zugänglich zu machen. Sie kann ferner zur Gewichtsreduktion, Raucherentwöhnung und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit sowie bei Genesungsprozessen eingesetzt werden.
Grundvoraussetzung ist sowohl die Kooperationsbereitschaft des Patienten als auch sein Vertrauen in den Behandler.
Bei jüngeren und ältern Menschen oder echter Geisteskrankheit sollte die Hypnose nicht angewendet werden.
Laut deutscher Hypnoseforschung werden 30 % aller Lebensvorgänge durch das Tagesbewusstsein und 70 % durch das Unterbewusstsein gesteuert.